Warum der Blog?

Mit dem Start des Blogs auf meiner Homepage habe ich mir verschiedene Ziele gesetzt, die ich gerne etwas ausführen möchte. Ein paar kleine Informationen aber vorab.

Im Blog verwende ich in der Ansprache das Du, auch wenn ich nicht mit allen Patienten in der Behandlungen direkt per Du bin und manche auch das Sie bevorzugen. Zudem werde ich in allgemein gehaltenen Beispielen für Patient die männliche Form verwenden, um einfach eine bessere Lesbarkeit zu erhalten, gemeint sind aber hiermit alle Geschlechter.

Mein Ziel ist es, den Blog wöchentlich mit neuem Inhalt zu füllen. Für inhaltliche Wünsche und Anregungen bin ich durchaus offen, Vorschläge gerne per E-Mail.

Auch wenn ich versuche mich an aktuellen Erkenntnissen zu orientieren, wenn ich die Artikel schreibe, besteht allerdings gerade im medizinischen Umfeld die Schwierigkeit, dass das Wissen sehr kurzlebig ist. Hierzu ein kleines Zitat von Jakob von Üxküll (1864-1944) „Die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen“. Wenn in einem meiner Artikel der Wissensstand sich gänzlich geändert hat, werde ich versuche hier den Überblick zu behalten und Ergänzungen oder auch Änderungen vorzunehmen, bin aber auch durchaus für Hinweise dankbar, solange sie sachlich sind.

Aber nun zu den Zielen, die ich mit dem Blog verfolge:

Informationen für Patienten leicht zugänglich machen.

Dieser Punkt ist mir persönlich am wichtigsten. Mein Ziel ist es immer, meine Patienten möglichst umfassend aufzuklären, da ich der festen Überzeugung bin, dass es zielführender ist, wenn ein Patient lernt eigenverantwortlich mit seinem Körper umzugehen und eventuell auftretende Beschwerden eher selbstständig einordnen kann. Dies führt auch im Allgemeinen dazu, dass die Behandlung effektiver wird und nachhaltigere Veränderungen möglich sind. Einfaches Beispiel dazu, was vielen vermutlich einleuchten wird:

Stellen wir uns vor, ein Patient hat in seinem Leben noch nie großartig Sport gemacht und denkt sich zum Jahresanfang: „Jetzt höre ich auf den Rat meines Arztes (Therapeuten, Partners….). Dieses Jahr werde ich sportlich aktiv und tue was für meinen Körper.“ Die häufigste Folge an den Tagen darauf: Muskelkater und evtl. weitere Überlastungserscheinungen am Bewegungsapparat. Wenn dieser fiktive Patient jetzt allerdings noch nie etwas von Muskelkater oder ähnlichem gehört hat, wird er sich relativ schnell, vielleicht sogar schon nach der ersten Trainingseinheit denken: „Der Sport löst ja nur Schmerzen aus, das kann ja nicht gesund sein.“ Das war es dann evtl. auch schon wieder mit einem guten Vorsatz und einer guten Möglichkeit langfristig etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Ein natürlich sehr plakatives Beispiel, was vielleicht unrealistisch klingen mag. Glaubt mir aber bitte, es kommt in der Praxis durchaus so oder sehr ähnlich vor.

Mich neuen Patienten vorstellen

Gerade im Bereich der Osteopathie gibt es unglaublich viele Facetten des Behandlungsspektrums und auch der Herangehensweise, sodass es für Patienten schnell überfordernd sein kann, einen für sich passenden Therapeuten zu finden. Natürlich gibt die Homepage und speziell der Part Über mich einen ersten Eindruck hierzu. Doch ich finde, je mehr man von jemandem liest, desto eher kann man sich im Voraus einen Eindruck von einem betreffenden Therapeuten machen. Weitere Nachfragen können aber auch gerne per Mail oder telefonisch vor einer Behandlung geklärt werden. Auch da die Osteopathie keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist (allerdings in vielen Fällen bezuschusst wird), fände auch ich selbst es gut, wenn ich mir vorher ein Bild von einem Therapeuten machen könnte, bevor ich mein Geld und auch meine Zeit investiere.

Kontakt zu Patienten aufrechterhalten

Aus therapeutischer Sicht, bin ich froh, wenn ich einen Patienten wieder loswerden kann. Das heißt nicht, dass ich keine Patienten mag oder mich freue, sie wiederzusehen und meine Arbeit auch so wertgeschätzt wird. Allerdings finde ich es schlimm, wenn Patienten in eine Art Abhängigkeit von einem Therapeuten geraten und kein Vertrauen in den eigenen Körper entwickeln und sich selbst überhaupt nicht zu helfen wissen. Es gibt Situationen oder auch Patienten, bei denen regelmäßige Behandlungen Sinn machen, doch ich glaube nicht, dass das für einen Großteil der Patienten zutrifft und möchte dies gerne vermeiden. Hierzu kläre ich sowohl in den Behandlungen und jetzt auch mittels des Blogs auf. Ein Austausch kann dann hierüber gerne entstehen, auch wenn ich keine konkreten Behandlungsempfehlungen über das Internet geben kann und werde, es handelt sich eher um eine allgemein gehaltene Aufklärung.

 

Ein erster Beitrag zum Thema Sport und Übungsauswahl ist schon Online, gerne hier weiterlesen.

 

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